Globalisierung: Mediale Kommunikation – Segen und Verantwortung

Seit 1994 ist die globale Kommunikation dank der Verbreitung des Internets nicht mehr aufzuhalten. Dabei sind die Reichen volkswirtschaftlich reicher geworden, und die Armen haben durch das mediale Zeitalter neue Chancen bekommen um aufzuholen. Was bleibt und was bleibt hierbei auf der Strecke? Im Rahmen von Diskussionsbeiträgen veröffentlicht Oliver Kirchner, Unternehmer und Geschäftsführer der Magdeburger Freebird Unternehmens- und Wirtschaftsberatung GmbH regelmäßig Beiträge zur Entwicklung Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt unter Betrachtung des gesellschaftlichen Wandels.

Globalisierung: Mediale Kommunikation – Segen und Verantwortung

„Business trifft Urban Dance“ – so die Verbindung Freebird GmbH und Da Rookies

Die Region rund um Magdeburg gilt als aufstrebender Wirtschaftsstandort für Unternehmen, profitiert im Besonderen von der Infrastruktur und dem Unternehmergeist zur Verwirklichung von Projekten. Die Freebird GmbH ist ein starker Unternehmenspartner unterstützt aktuell als Hauptsponsor die Magdeburger Tanzschule und Break Dance Gruppe Da Rookies, die den 3. Weltmeister Titel nach Deutschland holen möchten. Die Sprache des Tanzens zählt zu einem der ältesten Kommunikationsmöglichkeiten und wird global verstanden. Da Rookies haben sich 1999 gegründet und 2005 die neue Generation Tanzschule mit 10 verschiedenen Ausbildungsschwerpunkten, im Besonderen der Ausbildung von jungen Talenten, einen Namen gemacht (Jubiläum am 20. September 2014 im Kulturwerk Fichte, Magdeburg). Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf der Plattform des Tanzes bietet großes Potential, Talentförderung, Vorbildfunktion, gesundes Leben durch Bewegung und wird wie im letzten Jahr mit dem deutschen Meistertitel im Hip Hop belohnt. In einem Move – „Business trifft Urban Dance“ – so die Verbindung Freebird GmbH und Da Rookies.

Kommunikation im digitalen Zeitalter

Durch die neuen Medien entstehen neue Kommunikationsmöglichkeiten, die Welt ist klein geworden, digitale Sprachen erobern den Globus. Ein besonderes Anliegen von Herrn Kirchner ist die Betrachtung der Sprachveränderung, die durch die Vernetzung auch Probleme mit sich bringt.

Die Kommunikation ist perfektioniert worden, viele neue Kommunikationsmöglichkeiten haben den Markt beruflich und privat erobert. Ist dadurch die Kommunikation verbessert worden? Welche neuen Probleme ergeben sich im alltäglichen Umgang? Die SMS-Sprache ersetzt differenzierte Gespräche, eine E-Mail einen richtigen Liebesbrief und vertrauliche freundschaftliche Mitteilung sind für die ganze Welt sichtbar. Dadurch verändern sich die Wahrnehmung und die Kommunikation privat, wie beruflich, so Herr Kirchner.

Wahrnehmungsveränderungen finden weltweit statt – bewusste oder unbewusste Wahrnehmung

Die Jugendlichen und Kinder nehmen an diesen Kommunikationsmöglichkeiten teil, ohne ein kritisches Bewusstsein, dass damit ein Kulturbruch seit einigen Jahren verbunden ist. Das heißt Schüler übernehmen die Stärken und Schwächen dieser neuen Kommunikationskultur, ohne wirklich zu wissen, ob sie dadurch gewinnen oder was sie dadurch verlieren. Kinder und Jugendliche erleben daher eine Kommunikationskultur durch Internet und soziale Medien, die oft gefühllos ist, die keine Worte mehr kennt für den liebevollen Umgang miteinander, die auch Missverständnisse ermöglicht. Die Gesellschaft schuldet der Jugend, die ihr anvertraut ist, ihr beizubringen, das neue Hinterfragen zu lernen, eigene und bessere Wege zu gehen, das Gute anzunehmen und das Schlechte abzulegen. Die Gesellschaft schuldet der Jugend Antworten und muss zugleich zugeben, dass weder Gesellschaft noch Politik Antworten auf diese Technologie haben, die die Menschheit überrollt hatte und weiterhin unter dem Deckmantel Innovation übermannt.

Wohl – Schutz – Sicherheit und Freiheit für die Generationen

Auf der einen Seite sollen die neuen Technologien zum Wohle der Kinder und Jugendlichen genutzt werden, auf der anderen Seite soll der Missbrauch unterbunden werden. Auf der einen Seite soll der Geist des Fragens und Suchens gefördert werden, auf der anderen Seite soll das schnelle und oberflächliche Antworten nicht ausreichen. Auf der einen Seite soll das Internet für die Forschung erschlossen werden, auf der anderen Seite müssen Jugendliche und Kinder unterscheiden lernen zwischen einer guten Recherche und fragwürdigen Wahrheiten, die im Internet kolportiert werden. Als Gesellschaft müssen Wege gefunden werden, die den Jugendlichen einen sinnvollen und kritischen Umgang mit der modernen Technologie ermöglichen. Diesen Weg können und wollen die Jugendlichen nicht alleine gehen.

V.i.S.d.P.:

Oliver Kirchner

Geschäftsführer

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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